Frankenthal/Pfalz - Integrative Realschule -

Projekte

Das MedienKompetenzForum Südwest hat dem Film "Mobbing - Man kann nie wissen" der Medien-AG den Förderpreis Medienpädagogik in der Kategorie 3 ( Kinder in der Sek1) verliehen. Die Medien-AG ist Teil des Projekts Mediamux. Der Film ist zu sehen unter  www.mediamux.de

Der Preis ist mit 800€ dotiert.

Herzlichen Glückwunsch!

Mediamux

Coolnesstraining

An unserer Schule findet halbjährlich im Rahmen unseres pädagogischen Konzepts ein Coolnesstraining statt. Zielgruppe:   Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen.

Handlungsorientiert und angeleitet durch zertifizierte Trainer beschäftigen sich die Gruppen unter Beteiligung der Klassenleiter mit:

  • Selbst-  und Fremdwahrnehmung
  • Kommunikationsmustern
  • Analyse von Konfliktsituationen und eigener Reaktionsweisen
  • der Deeskalation und prosozialem Verhalten

Gedenkstättenarbeit an der Friedrich-Ebert-Realschule plus

Zum dritten Mal besuchten Klassen der Integrierten Friedrich-Ebert-Realschule plus am 14. März die Gedenkstätte Konzentrationslager Natzweiler- Struthof im Elsass. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im Alter von 15 bis 17 Jahren werden im Unterricht über den Nationalsozialismus anschaulich informiert. Sie besuchen regelmäßig die Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager in Osthofen. Eine Ausstellung beschreibt dort vor allem die Entwicklung der NS-Diktatur in Rheinland-Pfalz. Im Landesarchiv in Speyer forschen die Schüler in Dokumenten nach den Schicksalen der Verfolgten aus Frankenthal. „Mit dem Besuch in Struthof sehen die Jugendlichen das Unterdrückungssystem mit eigenen Augen“, informierte Heidrun Kohl, die die Exkursionen seit Jahren vorbereitet und organisiert. Nachdem man in der Nähe ein Vorkommen von seltenem rotem Granit gefunden hatte, gab es das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof zwischen 1. Mai 1941 und 23. November 1944 ein Straf- und Arbeitslager der NS-Diktatur im besetzten französischen Gebiet Elsass, etwa 55 Kilometer südwestlich von Straßburg. Rüdiger Stein, Mitglied des Fördervereins für jüdisches Gedenken und Pate des Projektes „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, für das die Realschule ausgewählt wurde, beschrieb den 61 Jugendlichen bereits bei der Anfahrt mit dem Bus den Weg der Deportierten vom Bahnhof Rothau acht Kilometer lang auf einen Gipfel der Vogesen in 800 Metern Höhe. Das Lager mit seinen Stacheldrahtzäunen, den Wachtürmen und den Baracken brachte manchen Jugendlichen zum Schweigen. „Struthof war kein Vernichtungslager Auschwitz, wo rund eine Million Menschen, vor allem Juden, ermordet wurden“, betonte Rüdiger Stein: „Die meisten Deportierten kamen aus Polen (13.800), der UdSSR (7.600) und Frankreich (6.800), meist aus politischen (60 Prozent) und rassistischen (11 Prozent) vorgeschobenen Gründen.“ In Struthof war außerdem die Verwaltung von zahlreichen Außenlagern in Süddeutschland, unter anderem in Mannheim-Sandhofen. „Dort arbeiteten die Männer vor allem im Werk von Daimler-Benz2, schilderte Stein die Auswirkungen der NS-Diktatur auch in der Nachbarschaft. 52.000 Deportierte lebten in diesem KZ-System Struthof. 22.000 Personen starben in Folge von Entkräftung, Kälte, Mangelernährung und lagerbedingten Krankheiten oder wurden ermordet. Heidrun Kohl machte deutlich, dass brutale Täter wie damals auch heute wieder in unserer Gesellschaft leben. „Die aktuellen Verhaftungen in der rechtsextremistischen Szene zeigen, wie wachsam wir sein müssen“, betonte die engagierte Lehrerin. „Unser Projekt Schule ohne Rassismus verpflichtet uns, auch vor Ort auf fremdenfeindliches Verhalten zu achten und ihm entgegenzutreten.“ (red) Unterdrückungssystem mit eigenen Augen gesehen FRIEDRICH-EBERT-REALSCHULE: Zu Besuch in der Gedenkstätte Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Integrierten Friedrich-Ebert-Realschule plus besuchten am 14. März die Gedenkstätte Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass. Foto: